Wüstenfuchs 2017

Wüstenfuchs 2016

Fotos vom Umbau

ursprüngliches Innenleben
... die alte Isolierung
SAN Shelter nackt
SAN Shelter Neuisolierung (Seitenwände)
Alufachwerk
Idee Abwassertankkonstruktion
 

Globetrotterrodeo am Erzberg

Wüstenfuchs in Friaul 2017

Wüstenfuchs am Tagliamento und an der Fella

 

Testreise SCHOTTLAND 2017

 

So, die 32 Tage Testreise ist somit physisch mit der Ankunft in Salzburg am 3. Juni 2017 und 6988 zurückgelegten Kilometer, wohlgemerkt mit dem Pinzgauer, beendet. In absehbarer Zeit wird es dazu einen Vortrag geben, der neben einem schönen Schottland auch die Dinge zeigen soll, die bei einer solchen Reisetestung wichtig sind und letztlich wichtig werden, um das Großprojekt, welches ich plane, in Angriff nehmen zu können.

 

Zusammengfasst ist vorab zu sagen:

Schottland ist durchaus bereisenswert, allerdings habe ich mir vom Land etwas mehr hinsichtlich der "WOW- Effekte"erwartet. Dies hatte auch die vielen Kilometer zur Folge, weil, ständig auf der Suche nach dem außergewöhnlichen Platz, kein solcher wirklich zu finden war, der wiederum zum Verweilen einlud. wechselhaftes, durchaus nicht unerwartetes Wetter begünstigte diesen Umstand zudem.

Unterstrichen sei jedoch, dass es sich ja um eine Testreise handelte und daher in erfahrung zu bringen war, wie es sich denn mit dem Gefährt reisen und wohnen lässt.

Unterm Strich ist der Test mit einer Bewertung von 8 (10) absolviert worden, die Liste an Optimierungsmaßnahmen wurd letztlich nicht zu kurz, jeoch kann schon jetzt gesagt werden, dass sich der Wücstenfuchs als ausgesprochen guter Reisegefährte erwiesen hat, auch wenn ich mit Sicherheit sagen kann, dass er kleiner nicht sein dürfte.

 

Sodann, auf zu neuen Ufern, die Planung für die große Reise ist bereits angelaufen.

Die 1. Testfahrt

Wenn man gegen "Oberflächlichkeit" eine besondere Abneigung hat - so wie ich - dann dauern die Dinge auch manchmal doppelt so lange als in der Theorie angedacht. Trotzdem erweist es sich als enorm wichtig, auch irgendwann aus seinem Schneckenhaus herauszutreten und zu schauen, wie manches sich abseits der geschützten Werkstätte verhält.

Der Ausflug mit dem Wüstenfuchs in das breite Schotterbett des Tagliamentos im Raum von Gemona in Friaul erwies sich als optimaler Test, um den Wüstenfuchs etwas besser kennenzulernen.

Sowohl Fahrzeug als auch Innenausbau, der noch nicht ganz vollendet ist, hielten, was ich mir vorgestellt hatte. Der Dieselverbrauch hält sich ebenso im sehr akzeptablen Normbereich und die naturgemäße Raumenge drückt nicht aufs Gemüt - im Gegenteil es ist gemütlich.

Nun müssen die letzten Umbauarbeiten vollzogen, und die optimale "Reisefahrzeugtrimmung" ermittelt werden, mit dem Ziel noch vor der kalten Jahreszeit die Wohnbarkeit in dieser Phase des Jahres ebenso sicherstellen zu können.

Die Innenausbaufotos werden dann auch zu sehen sein.

Projekt "Wüstenfuchs"

 

Der Umbau eines "Pinzgauers 718 T" aus dem Jahr 1990 ist in erster Sicht ein Umbauprojekt, näher betrachtet steckt jedoch mehr dahinter, was den grundlegenden Prozess der Umsetzung eines Planes betrifft.

 

Der Begriff "Plan" ist hier allerdings etwas unpassend, da man fälschlicherweise glauben könnte, dass hier ein vorab entwickelter Plan sagt, was zu tun ist. Doch so ist es nicht.

Es gibt ein klares Ziel, was aus dem Bestehenden werden soll, und welches Gefühl ich am Ende haben möchte, damit es mir passt - "that´s it".

Der Weg dorthin erzeugt erst im Augenblick den Plan, und Improvisation, Flexibilität sowie Anpassung schaffen dann Ergebnisse.

Dies kostet relativ gesehen mehr Zeit, erzeugt aber letzten Endes höhere Zufriedenheit. Und der kreativen, nutzungsorientieren Komponente wird vorweg dadurch ausreichend Raum gegeben.

 

Der Umbau schafft ein neues Gefährt, welches auf Basis der Erfahrung meiner 2-jährigen Langzeitreise 2013 und 2014 durch "die 3 Amerikas" entsteht. So wie ich es brauche, weniger wie es andere tun würden. Ziel ist ein Fahrzeug zu haben, mit dem es MIR möglich ist, 4 Wochen bei 4 Grad Regenwetter autark in der Natur bleiben zu können.

 

Aktueller Stand:

November bis April 2016; SAN-Shelter von jeglichem schweren einst militärischen Schrankkästen und Uraltinventar erleichtert und komplett neu isoliert.

Aufbau eines bedürfnisorientierten Fachwerkes zur Gestaltung des mobilaren Innenlebens von Klo bis Bett.