COSTA RICA - WIEDER ZU ZWEIT Über Weihnachten und Neujahr kam Nici mich wieder besuchen, hier in Costa Rica, eine feine schöne Zeit.

Das Land Costa Rica, durch den Amerikaner stark beeinflusst, kann mit enigen Worten klar umrissen werden:

Pazifik, Karibik, Vulkane, Nationalparks, "Teurismus". Aber abgesehen von den zahlreichen Menschen, besonders zu dieser Zeit über den Jahreswechsel, hat das Land einige schöne Plätze zu bieten, die wir auch, so zur rechten Zeit aufgebrochen, fast alleine besuchen konnten.

Von San Jose aus, bzw. vom nahegelegenen Flughafen starteten wir an den beiden Vulkanen IRAZU und TURRIALBA vorbei, besuchten zwischendurch die wichtigste Kulturstätte des Landes MONUMENTO NACIONAL GUYABO, und gelangten dann zur Karibikküste in den Norden.

Ein Bootsausflug in Richtung des Tortuguero Nationalparks und die schöne Karibikküste bis nach Manzanillo bildeten quasi das Nordprogramm von wo aus es dann wieder mit der Schnecke samt Schneckenhaus durchs Land an die Pazifikseite Costa Rica´s ging, an den "Hermosa"-Strand.

Ein gemütlicher Jahreswechsel dort weiter an die "Laguna del Arenal" und an den besonders eindrücklichen Rio Celesto im Parque Nacional Tenorio. Es war eine besonders schöne Zeit!

 

NACHTRAG ZU COSTA RICA:

 

Das Land ist ja ein recht schönes, allerdings wird das letztlich leicht durch den Tourismus getrübt. Die Amerikaner überfluten hier alles, was auch dazu führt, dass Costa Rica nahezu kein wirkliches Kulturgesicht aufzuweisen hat. Die Ticos mögen die Gringos einerseits überhaupt nicht, anererseits bringen sie Geld ins Land. Nicht weit ist da die berühmte Katze und ihr Schwanz entfernt hinsichtlich dieser Situation.

 

Diese Antipathie führt leider dazu, dass alle Touristen als Gringos gesehen wir, jeder hier dich auf Englisch anquatscht und nicht einmal, wenn Du Dich bemühst Spanisch zu sprechen, sie in ihrer eigenen Sprache bleiben. Das ist echt schade. Darüberhinaus sind die Ticos verhältnismäßig unfreundlich im Vergleich zu den Antiamerikanischen Ländern Südamerikas. Jedoch mit meinem Standardsatz "No soy un Gringo" zeigt sich rasch wieder die Freundlichkeit im Gesicht.

Mit dem Grenzübertritt nach Nicaragua ändert sich dies fast schlagartig, zumindest in den ländlichen Gebieten, die vom Tourismus noch nicht so "versaut" sind.