Mit dem Grenzübertritt von Costa Rica nach Nicaragua ändert sich so einiges - aus meiner Sicht zum Positiven. Die Menschen sind, westlich materiell gedacht, wieder ärmer hier - und fast gleichzeitig wieder freundlicher.

 

Und ich muss tatsächlich sagen, dass mir das wesentlich mehr gefällt.

 

Der erste Eindruck wird gleich einmal geprägt von der Insel Ometepe, die im Nicaraguasee mit 2 Vulkankegeln bis auf 1630m aufragt. Schon direkt an der Grenze von Costa Rica kommend sind sie nicht zu übersehen. Gleich wie die über Hundert Windrotoren, die tagtäglich den ständigen Wind nützen.

 

Die Insel - eine sehr interessante Örtlichkeit, die ich mittels Fähre samt Schnecke besucht und die Vulkane umrundet habe. Interessant dort: so eine schlechte Straße (um den Vulkan Madera herum) habe ich noch nirgends vorgefunden. Gäbe es dort auch noch die extremen Steigungen, wie in den Anden, hätte ich wohl passen müssen.

 

Im Gegensatz dazu, die feinen Sandstrände auf der Pazifikseite, sensationell, ruhig, schön.

 

Mehr oder wenig abschließend schaute ich noch in der sehr schönen Kolonialstadt Granada vorbei. Ein Treffen mit Ulrich Salamun ("Die Mascheks") und Freudnin Sabine in deren Kaffee Fitzcarraldo, direkt am Hauptplatz, rundete die Nicaragua-Visite ab.

 

Managua, die Hauptstadt, konnte mich mit ihrem quasi nichtvorhandenen Zentrum kaum begeistern. So blieb lediglich der Eindruck, dass die geschichtlichen Wirren dieses Landes, selbiges sehr stark geprägt haben.

 

... auf nach Honduras.